Zur Funktionsprüfung der Beinvenen und -arterien wird im Stehen eine gewöhnliche Blutdruckmanschette an das jeweilige Bein angelegt. So kann zum Beispiel überprüft werden, ob Krampfadern schon wesentlich die Venenfunktion der Beine beeinflussen.
Eine moderne und aussagekräftige Untersuchung der Gefäße ist die Doppler-Sonographie. Sie ist eine Ultraschall-Untersuchung, bei der ein Verfahren zum Einsatz kommt, das ein physikalisches Prinzip, den "DOPPLER-Effekt", ausnutzt.
Die Untersuchung ist absolut schmerzfrei und gefahrlos. Sie ist eine Routine-Methode in der Diagnose von Gefäßerkrankungen und bei der Kontrolluntersuchung nach Gefäß-Operationen. Sowohl Venen als auch Arterien können untersucht werden.
Bereits mit einfachen Stiftsonden-Dopplergeräten in der Größe eines Kugelschreibers, die die Fließgeschwindigkeit des Blutes akkustisch anzeigen, können höhergradige Einengungen (Stenosen) erkannt und lokalisiert werden.
Bei der zusätzlichen Anwendung eines computergestützten Farb-Dopplers, kann man die Gefäße auf dem Bildschirm noch besser beurteilen.
Folgende Eigenschaften können mit der Doppler-Sonographie erfasst werden:
- Strömungsrichtung des Blutes
- arterielle Gefäßeinengungen (v.a. der hirnversorgenden Arterien)
- Gefäßwandveränderungen (Verkalkungen)
- Flussgeschwindigkeit des Blutes
Die Untersuchung
Zur Ultraschalluntersuchung wird der Patient meist im Liegen, bei venösen Fragestellungen teilweise auch im Stehen untersucht. Bei jeder Ultraschalluntersuchung wird ein gelartiges, transparentes Kontaktmittel aufgetragen. Es ist eine dermatologisch geprüfte Zusammensetzung, die manchen Kosmetika ("Feuchtigkeitsspender") ähnelt. Sollte etwas Gel an Kleidungsstücke gelangen, ist es problemlos mit Wasser zu entfernen. Je nach Fragestellung dauert die Untersuchung etwa 5 - 20 Minuten.
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