Langzeit-EKG





Das Elektrokardiogramm (EKG) beschreibt die sogenannte Herzstromkurve. Durch diese relativ einfache Untersuchungsmethode lassen sich viele Erkrankungen des Herzens frühzeitig erkennen, insbesondere Veränderungen der Herzkranzgefäße als Vorboten des Herzinfarktes.

Das sogenannte Langzeit-EKG umfasst die Aufzeichnung der Herzstromkurve über 24 Stunden.
Hierdurch lassen sich nicht stetig auftretende Veränderungen - wie zum Beispiel Herzrhythmusstörungen und auch seltene Störungen der Herzfunktion - meist besser diagnostizieren.

Die Untersuchung erfordert das Tragen eines kleinen Aufzeichnungsgerätes von der Größe eines Walkmans über 24 Stunden. Dieses Aufnahmegerät ist mit mehrere Elektroden, die auf der Brust befestigt werden, verbunden. Durch computergestützte Auswertung der Aufzeichnung lassen sich Veränderungen der Herzfrequenzbreite erfassen und eine optimale Therapie kann erstellt werden.

Das Langzeit-EKG dient der Untersuchung folgender Beschwerden und Krankheitsbilder:
* unklarer Schwindel
* plötzliche Bewußtlosigkeit
* Aufdecken gefährlicher Rythmusstörungen
* Verlaufskontrolle nach Herzinfarkt
* Verlaufskontrolle bei Herzklappenfehlern
* Verlaufskontrolle nach Herzoperationen
* Verlaufskontrolle nach Herzmuskelentzündungen

Gemeinschaftspraxis-Dr. med. Ernst M. Schotte - Dr. med. Volker Saftig - Fachärzte für Innere Medizin, Andernach