Magenspiegelung



Wie funktioniert eine Magenspiegelung?

Die Magenspiegelung (Gastroskopie) ist eine endoskopische Untersuchung des Magens. Dabei betrachtet der Arzt mit Hilfe eines Gastroskops die Speiseröhre (Ösophagus), den Magen und den Zwölffingerdarm (Duodenum). Das Gastroskop ist ein flexibler Kunststoffschlauch, der mit einer Glasfaseroptik ausgestattet ist, so dass die Bilder auch auf einen Monitor übertragen werden können. Weiterhin besitzt das Gerät eine Spül- und Absaugvorrichtung und einen Arbeitskanal, durch den kleine Zangen geführt werden können, um Gewebeproben zu entnehmen. Heutzutage haben die modernen Instrumente nur noch einen Durchmesser von weniger als einen Zentimeter, was das Einführen in die Speiseröhre wesentlich angenehmer macht. Auch die Entnahme der Gewebeproben ist überhaupt nicht schmerzhaft. Meist dauert eine Magenspiegelung nur wenige Minuten.

Wann ist eine Magenspiegelung notwendig?

- Unklare Schluckstörungen
- Wiederkehrendes Sodbrennen
- Häufig auftretende Oberbauchbeschwerden
- Länger anhaltende Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen
- Blutarmut (Anämie)

Ablauf :
Zur Magenspiegelung muss der Patient in nüchternem Zustand kommen. Während der Untersuchung wird dem auf der Seite liegenden Patienten das Gastroskop eingeführt. Auf Wunsch kann man vorher den Rachen durch ein Spray örtlich betäuben oder ein schläfrig machendes Medikament gespritzt bekommen.

Magenspiegelung
Gemeinschaftspraxis-Dr. med. Ernst M. Schotte - Dr. med. Volker Saftig - Fachärzte für Innere Medizin, Andernach